Unterstützung für Strassburg, Sitz des Europäischen Parlaments

Der Oberrheinrat bekräftigt seine Unterstützung für Strassburg als Sitz des Europäischen Parlaments im Herzen des Oberrheins, der ein führender Akteur der europäischen Integration ist.

Auf einen gemeinsamen Vorschlag der Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin sowie der Région Grand Est hat der Oberrheinrat diesen Montag in seiner Plenarsitzung in Landau in Anwesenheit der Vertreter der Départements , der Région Grand Est, von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und der Schweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn und Jura und unter dem Vorsitz von Theo KAUTZMANN, seine volle Unterstützung zum Sitz des Europäischen Parlaments in Strassburg einstimmig bestätigt.

Der Oberrheinrat ist der Ansicht, dass die Geschichte Strassburg und dem Elsass eine besondere symbolische und historische Bedeutung für die Stärkung der deutsch­-französischen Freundschaft und der europäischen Integration verliehen hat. Den Sitz des Europäischen Parlaments in Strassburg, der europäischen Hauptstadt der Demokratie und der Menschenrechte, in Frage zu stellen, würde bedeuten, diese wesentlichen Grundlagen des grenzüberschreitenden und europäischen Aufbaus in Frage zu stellen.

Angesichts der immensen europäischen Herausforderungen, die in den kommenden Jahren im Dienste unserer Mitbürger zu bewältigen sind, ist der Oberrheinraum mehr denn je dazu bestimmt, ein führendes und ein Vorzeigegebiet für grenzüberschreitende Beziehungen und europäische Integration zu sein. Er wird daher mehr denn je die Aufgabe haben, die parlamentarische Vertretung der europäischen Bürgerinnen und Bürger willkommen zu heissen.

Der Oberrheinrat fordert daher die französische und die deutsche Regierung auf, im Namen der Geschichte und der Zukunft, im Namen der deutsch-französischen Freundschaft und des europäischen Ideals, ihre unerschütterliche Verbundenheit mit dem Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg zu bekräftigen.

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