Statistische Raumbeobachtung

Der Oberrheinrat, in seiner Plenarsitzung am 18. Juni 2018 und auf Vorschlag der Kommission Verkehr — Raumordnung — Katastrophenhilfe,

 

  1. betont die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Raumbeobachtung auf der Basis statistischer Daten. Die kontinuierliche Bereitstellung grenzüber­schreitender Strukturdaten für die regionalen und kommunalen Entschei­dungsträger ist eine wichtige Voraussetzung für die nachhaltige und kohärente Entwicklung des Grenzraums am Oberrhein. Derartige Daten müssen auch der Bevölkerung und Wirtschaft zugänglich sein im Interesse von Transparenz und Bürgernähe im Grenzraum;

  2. würdigt, dass bereits bisher im Rahmen der Kooperation der Statistischen Ämter Daten zur Verfügung gestellt werden, die in die regelmässig erscheinende Broschüre „Oberrhein —Zahlen und Daten" eingehen. Wertvoll ist ebenfalls das Webportal GeoRhena, das Behörden und Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Statistiken erleichtert;

  3. begrüßt den Beschluss der Oberrheinkonferenz „Aktuelle Entwicklungen im Bereich statistische Raumbeobachtung vom 1. Dezember 2017" in Guebwiller, die grenzüberschreitende Raumbeobachtung in Form eines Austausches von statistischen Daten künftig sehr viel detaillierter zu gestalten und die Realisie­rung mit den statistischen Ämtern in den drei Ländern zu klären und ggf. um­zusetzen;

  4. bittet die Regierungen darum, den verstärkten Austausch der statistischen Daten im Interesse des zusammenwachsenden Oberrheinraums zu unterstützen.

 

Der Oberrheinrat richtet diese Resolution an:

  • das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
  • die Landesregierung Baden-Württemberg
  • die Landesregierung Rheinland-Pfalz
  • die Regierung der Französischen Republik
  • die Region Grand Est
  • die Regierung der Schweiz
  • die Nordwestschweizer Regierungskonferenz
  • der Oberrheinkonferenz zur Kenntnis.

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