Die nachhaltige Entwicklung am Oberrhein

Der Oberrheinrat in seiner Plenarsitzung am 6. Juni 2016 und auf Vorschlag der Kommission Landwirtschaft-Umwelt: 

 
1. begrüßt die Umsetzung von innovativen Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung am Oberrhein;

2. betont wie wichtig es ist, die Bürger über diese Projekte zu informieren, damit sie umweltverantwortlich handeln können;

3. fordert die Vernetzung der Fachleute der nachhaltigen Entwicklung am Oberrhein, um die innovativen Projekte besser zu identifizieren und wenn möglich, um Best-Practice Austausche zu fördern, wie TRION-climate es macht;

4. unterstützt die Entwicklung von einer grenzüberschreitenden Kreislaufwirtschaft, um die Wiederbenutzung von weggeworfenen Materien durch andere Akteure zu fördern;

5. plädiert für die Entwicklung neuer Wirtschaftssektoren, die die lokalen Besonderheiten berücksichtigen (zum Beispiel die Kultur des Faserhanfs im Elsass, als Material mit interessanten isolierenden Eigenschaften);

6. will, dass die nachhaltige Entwicklung im Oberrhein gefördert wird, unter anderem im Einklang mit der 21. Konferenz der Vereinen Nationen über die Klimaänderungen (« COP21 »), die in Paris im Dezember 2015 stattgefunden hat;

7. die für die im Oberrheingebiet zuständigen Behörden werden gebeten, die Grundlagen zu schaffen, damit die Gebietskörperschaften bei Klima- und Energieprojekten zusammenarbeiten und mit Pilotprojekten experimentieren dürfen;

8. möchte, dass bestehende Lenkungsabgaben sowie Dezentralisierungsabgaben über die Energieproduktion daraufhin überprüft werden, ob sie zur Erreichung der oben genannten Ziele beitragen.  

 

Der Oberrheinrat richtet den vorliegenden Beschluss:

- in Frankreich: an die staatliche regionale Direktion für Ernährung, Landwirtschaft und Forst; an die Präfektur der Région Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine; an die Région Alsace Champagne-Ardenne Lorraine, an das Département du Haut-Rhin, an das Département du Bas-Rhin

- in Deutschland: an das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, an das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz;

- in der Schweiz: an die Nordwestschweizer Regierungskonferenz; an das Bundesamt für Umwelt

- An die Oberrheinkonferenz

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